Wie geht der Empfänger mit dem Mailing um

Es gibt verschiedene Strategieansätze für ein erfolgreiches Newsletter Marketing.

Ein wichtiger Punkt zu Beginn ist allerdings sich als Marketingverantwortlicher in die Rolle des Kunden und Empfängers des Newsletters zu versetzen. Jeder hat ein Posteingangsfach und erhalten täglich dutzende teils unerwünschte E-Mails. Die Bewertung einer Nachricht als unerwünscht, also als SPAM, ist nicht duch den Versender, sondern durch den Empfänger der Nachricht abzugeben. Wenn die Empfänger eine Nachricht als SPAM betrachten, dann ist sie das auch, egal ob der Marketingverantwortliche dies anhand verfügbarere Regeln und Grundsätze ausschließen kann. So zumindest sieht es Eric Groves in seinem „Constant Contact Guide to EMail Marketing“.

Wir haben mehere Firmen zur Betrachtung aus der Sicht der Empfänger befragt. VIele folgten der Auffassung von Groves, auch wenn sie zugegebenermaßen nicht immer sicherstellen konnten, dass dieser Grundsatz eingehalten wurde.

Ein Hamburger Familienunternehmen aus dem Bereich Möbel und Accessoires geht noch einen Schritt weiter:

„Wir setzen auf Qualität, statt auf Quantität.“, so Alice Freitag, Marketing und Vertriebsleiterin der Möbelgriffmanufaktur „Knaeufe.de„. „Unser Listenmanagement basiert auf den Präferenzen der Kunden. Diese werden im Rahmen von Dialogmarketingaktionen regelmäßig zur Qualität unserer E-Mail Marketing Aktivitäten befragt. Die eingehenden Rückmeldungen werden von uns jede für sich ausgewertet und beantwortet. Die Essenz der Informationen fließt dann in kommende Mailings und Aktionen ein. Wir haben und bereits frühzeitig von der einfachen Rabatt-Gutschein E-Mail verabschiedet und versuchene unseren Kunden einen tatsächlichen Mehrwert zu bieten.“

Diesem Ansatz folgen zunehmend Unternehmen verschiedener Branchen und Größen. Die Qualität der Empfänger als Messwert gilt als zukunftsträchtig im progessiven E-Mail Marketing. Neben der Kampagnenleistung sind langfristge Kriterien der Beurteilung absolut erforderlich. Und der Anfang sollte die Betrachtung der Dinge aus der Sicht des Empfängers sein.

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