Vergleich von Newsletter-Tools: Cloud vs. Desktop Mailer

Viele Anbieter von Newsletter-Tools stellen inzwischen neben einer lokalen Anwendung auch Online-Dienste Ihrer Software zur Verfügung. Um Ihnen einen kleinen Überblick zu verschaffen, haben wir die Vor- und Nachteile von Cloud- bzw. Desktop Mailern für Sie zusammengefasst:

Cloud Newsletter Software

PRO

  • Flexible & ortsunabhängige Nutzung
  • Für jedes Betriebssystem geeignet da Plattformunabhängig, Nutzung über Webbrowser von Überall       
  • Immer aktuell mit automatischen Updates
  • Versand über externe Server der Softwareanbieter
  • hohe Zustellquote, keine Spammarkierung
  • Automatisierter E-Mail Versand basierend auf bestimmten Ereignissen
    (E-Mail Automation)
  • Bereitstellung moderner Vorlagen, kreatives Design möglich
  • Erfolgsanalyse über integrierte Echtzeitberichte und Google Analytics
  • Stetiger Support: Hilfestellung von Servicemitarbeitern mit unterstützendem Zugriff auf das Kundenkonto
  • Monatliche Zahlung, jederzeit kündbar
  • Jährliche Zahlung zu Beginn möglich      

CONTRA

  • Benötigt eine Internetverbindung
  • Daten werden auf Servern gespeichert – angreifbar für Hacker
  • Versand über externe Server (Datenschutz prüfen!)
  • oft nur langsamer E-Mail Support (bei Lifetime Lizenz ohne Subscription)

Desktop Newsletter Software

PRO

  • Offline nutzbar (während der Erstellung und Auswertung)
  • Daten lokal auf dem Endgerät gespeichert (Hoheit der Daten für Datenschutz sofern die lokale IT entsprechend gesichert ist)
  • Versand über eigene Server/ Newsletter-SMTP-Relays (soweit diese für den Massenmailversand qualifiziert sind)
  • Erfolgsanalyse über Statistiken und Google Analytics
  • Einmalige Zahlung mit Erwerb des Programms (Lifetime Lizenz)
  • meist kostenfreier E-Mail Support

CONTRA

  • Ortsgebundene Installation notwendig (und Lizenzierung pro PC)
  • Betriebssystem-abhängig. Kompatibilität bei manchen Systemen problematisch (z.B. Nutzung unter Apple / Windows)
  • Tools meist veraltet, lokale Anwendungen sind oft Auslaufmodelle, Softwarepflege in unregelmäßigen Abständen
  • Eigene SMTP-Server (z.B. bei Webhosting Providern wie Strato, 1&1, Hetzner) oft nicht für Massenmailings geeignet > Blacklisted nach wenigen hundert E-Mails, Markierungen als Spam möglich
  • Oft nur manueller Versand möglich (ggf. zeitgesteuert über Boardmittel aber keine Trigger aus der E-Mail Automation nutzbar)
  • Templates (E-Mail Vorlagen) oft veraltet
  • zu individueller Workflow der bei Supportanfragen oft schwer nachvollziehbar ist

Abhängig von den Anforderungen kann man sich nun entscheiden, welche Art von Newsletter-Tool am sinnvollsten ist. Für Online-Shops und größere Listen empfehlen wir eine E-Mail Automation als Cloud-Lösung. Damit stehen Ihnen nahezu beliebig viele Möglichkeiten zum E-Mailversand offen. Bei sehr kleinen Listen bzw. der IT-Sicherheitsanforderung, dass Kontakte das Unternehmen nicht verlassen dürfen, ist ein lokaler Versand (über einen eigenen SMTP Server) nach wie vor die bessere Wahl.

Einige Empfänger können den Abmeldelink nicht anklicken. Es steht bei denen nur der Text Abmelden an der Stelle.

Diese Kunden empfangen nur die Textversion Ihres Newsletters.
Um dieses Problem auszuschliessen, empfehlen wir in der Textversion des Newsletters (unteres Fenster beim Erstellen) zum Schluss einen Satz einzufügen: Möchten Sie sich abmelden, dann senden Sie uns bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Unsubscribe“.

Damit sollten sich auch diese Empfänger problemlos abmelden können.